
Mercedes A-Klasse AMG – A 35 und A 45 Preise Tests Daten 2024
Die Mercedes-AMG A-Klasse repräsentiert den Einstieg in die Welt der Performance-Kompakten aus Affalterbach. Mit den Varianten A 35 4MATIC und A 45 S 4MATIC+ bietet Mercedes-Benz zwei Leistungsstufen an, die den Spagat zwischen Alltagstauglichkeit und sportlicher Dynamik versprechen.
Seit dem Debüt der aktuellen Generation etablierte sich das Modell als ernstzunehmende Konkurrenz für den BMW M135i xDrive. Nach dem Facelift Mitte 2023 kommt verstärkt Mild-Hybrid-Technik zum Einsatz, die den Verbrauch senken soll. Die Basispreise liegen aktuell bei rund 61.000 Euro für den A 35, während die Topversion A 45 S deutlich höher angesiedelt ist.
Welche Modelle gibt es in der Mercedes A-Klasse AMG?
Das Portfolio umfasst zwei Hauptvarianten. Der Mercedes-AMG A 35 4MATIC dient als Einstiegsmodell, während der Mercedes-AMG A 45 S 4MATIC+ die Spitze der Baureihe markiert. Beide nutzen einen 2,0-Liter-Vierzylinder-Turbobenziner und Allradantrieb, unterscheiden sich jedoch deutlich in der Leistungsentfaltung.
Leistung
306–421 PS
0–100 km/h
3,9–4,8 s
Neupreis ab
ca. 61.000 €
Höchstgeschwindigkeit
250–270 km/h
Zentrale Erkenntnisse im Überblick
- Höchste Dynamik in der Kompaktklasse mit bis zu 421 PS
- AMG Performance 4MATIC+ im A 45 S für variable Kraftverteilung
- Facelift 2023 integriert Mild-Hybrid-Technik und MBUX-Updates
- Realer Verbrauch liegt im Alltag deutlich über den WLTP-Werten
- Starke Präsenz im Gebrauchtmarkt mit stabilen Preisen
- Direkte Konkurrenz zum BMW M135i xDrive
Technische Daten im Vergleich
| Modell | Motor | Leistung | 0–100 km/h | Preis (Neu) | Verbrauch (WLTP) |
|---|---|---|---|---|---|
| A 35 4MATIC | 2,0 l R4 Turbo | 306 PS | 4,7 s | ab 61.464 € | 7,3–8,5 l/100 km |
| A 45 S 4MATIC+ | 2,0 l R4 Turbo | 421 PS | 3,9 s | ab 77.439 € | 8,4–9,0 l/100 km |
Weitere Details zu den Modellen finden sich auf den offiziellen Seiten von Mercedes-Benz.
Was sind die technischen Daten der Mercedes-AMG A 35 und A 45?
Motor und Leistung
Der Mercedes-AMG A 35 4MATIC leistet 225 kW (306 PS) und verfügt über ein Mild-Hybrid-System, das kurzzeitig bis zu 10 kW (14 PS) zusätzlich bereitstellt. Die Systemleistung von bis zu 320 PS ermöglicht eine Beschleunigung in 4,7 bis 4,8 Sekunden auf 100 km/h. Der A 45 S 4MATIC+ bringt es auf 310 kW (421 PS) und sprintet in nur 3,9 Sekunden auf Tempo 100.
Beide Modelle nutzen einen 2,0-Liter-Reihenvierzylinder mit Turboaufladung und Direkteinspritzung. Das maximale Drehmoment des A 35 liegt bei 400 Nm, während der A 45 S hier auf sensible Daten verzichtet. Die Höchstgeschwindigkeit ist beim A 35 elektronisch auf 250 km/h begrenzt, der A 45 S erreicht 270 km/h.
Ab dem Facelift 2023 integriert der A 35 einen Riemenstartergenerator, der Rekuperationsleistung von bis zu 14 PS liefert. Diese unterstützt den Verbrennungsmotor beim Anfahren und beschleunigt den Turboaufbau.
Fahrwerk und Bremsen
Der A 35 kommt mit dem Allradantrieb 4MATIC, der vorrangig frontlastig auslegt, bei Bedarf jedoch bis zu 50 Prozent der Kraft an die Hinterachse leitet. Der A 45 S nutzt die fortschrittlichere Performance-4MATIC+-Technik mit variabler Torque-Vectoring-Funktion, die auch die Hinterräder untereinander unterschiedlich ansteuern kann.
Testberichte bescheinigen beiden Modellen ein direktes Handling. Der BMW M135i xDrive gilt im Vergleich als fahraktiver mit stärkerer Frontbasis, während die Mercedes-Variante kompakter wirkt. Das 7-Gang-DCT-Getriebe im Mercedes schaltet laut Tests schneller als das 8-Gang-Wandlerautomatik des BMW.
Verbrauch und Emissionen
Die offiziellen WLTP-Werte nennen für den A 35 einen kombinierten Verbrauch von 7,3 bis 8,5 Litern auf 100 Kilometern bei CO₂-Emissionen von 167 bis 193 g/km. Der A 45 S liegt hier bei 8,4 bis 9,0 Litern und 192 bis 204 g/km. Das Leergewicht des A 35 beträgt rund 1.555 Kilogramm.
Reale Verbrauchswerte fallen deutlich höher aus. Messungen zeigen beim A 35 im Testdurchschnitt rund 9,1 Liter, bei sportlicher Fahrweise steigen beide Modelle auf 9 bis 12 Liter, der A 45 S erreicht hier mühelos 15 bis 20 Liter. Der Tank fasst 51 Liter, was beim A 45 S bei hohem Verbrauch eine Reichweite von unter 300 Kilometern bedeutet.
Technische Spezifikationen bestätigt der ADAC-Fahrzeugkatalog.
Wie hoch ist der Preis der Mercedes A-Klasse AMG?
Neupreise 2024
Die Preisgestaltung der Mercedes-AMG A-Klasse positioniert sich im oberen Kompaktsegment. Für den A 35 4MATIC in der Ausstattungslinie Premium verlangte Mercedes zwischen Oktober 2022 und Januar 2024 einen Grundpreis von 61.464 Euro. Die limitierte Edition 55 des A 45 S kostete zwischen Mai und Oktober 2022 77.439 Euro.
Im direkten Vergleich mit dem Konkurrenzmodell BMW M135i xDrive startet der A 35 mit rund 47.796 Euro günstiger als der Münchner, der bei 49.100 Euro beginnt.
Aufgrund der hohen Neupreise und des Wertverlusts bei AMG-Modellen lohnt sich für Vielfahrer oft ein Blick auf Leasingangebote. Die monatlichen Raten variieren stark je nach Anzahlung und Laufzeit.
Gebrauchtmarkt und Wertverlust
Aktuelle Marktdaten zeigen den A 45 S mit geringem Kilometerstand bereits ab etwa 54.830 Euro. Die Wertstabilität übertrifft dabei oft Erwartungen, obwohl ADAC-Daten hohe Laufkosten durch den Verbrauch von Super Plus Benzin aufzeigen.
Vor dem Erwerb gebrauchter Modelle empfiehlt sich eine gründliche Inspektion. Dabei hilft es, die TÜV Plakette richtig lesen – HU, AU, Datum und Farben erklärt zu können, um den technischen Zustand richtig einzuschätzen. Weitere Preisdaten liefert die ADAC-Preisdatenbank.
Was sagen Testberichte zur Mercedes A-Klasse AMG?
Fahrverhalten und Handling
Fachjournalisten beschreiben den A 35 als dynamisch und ausgewogen, kritisierten jedoch den hohen Verbrauch im Vergleich zum BMW M135i xDrive. Der A 45 S erntet Lob als „flinker Schwabe“, der enorme Leistung aus dem 2,0-Liter-Motor presst.
Im direkten Vergleichstest zwischen BMW M135i xDrive und Mercedes-AMG A 35 4MATIC punktete der Mercedes mit dem schneller schaltenden Doppelkupplungsgetriebe und dem geringeren Gewicht von rund 1.555 kg gegenüber 1.600 kg beim BMW. Der BMW wiederum überzeugte mit natürlicherem Sound und günstigeren Unterhaltskosten.
Stärken und Schwächen
Zu den Stärken zählen die Alltagstauglichkeit bei gleichzeitig hoher Performance, die präzise Lenkung und die qualitative Verarbeitung im Innenraum. Schwächen zeigen sich im hohen realen Verbrauch, der besonders beim A 45 S die Betriebskosten in die Höhe treibt.
Ein Langzeittest eines A 35 mit 50.000 Kilometern auf YouTube bestätigte trotzdem solide Verarbeitungsqualitäten ohne auffällige Geräusche oder Fahrwerksmängel.
Die WLTP-Verbrauchswerte von 7–9 Litern sind im Alltag kaum erreichbar. Selbst beim sparsamen Fahren im A 35 werden mindestens 6,9 Liter benötigt, während sportliche Fahrweise schnell 15–20 Liter beim A 45 S verursacht.
Detaillierte Testergebnisse finden sich bei auto motor und sport und im Autoscout24-Testbericht.
Was gibt es Neues beim Mercedes A-Klasse AMG Facelift?
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Markteinführung A 35: Premiere der Einstiegs-AMG-Variante mit 306 PS und 4MATIC-Allradantrieb.
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Vorstellung A 45 S: Mercedes präsentiert die Leistungsvariante mit 421 PS und Performance-4MATIC+.
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Edition 55: Limitierte Sonderedition zum 55-jährigen AMG-Jubiläum mit Designo-Toupat-Optik.
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Start Facelift: Einführung der überarbeiteten Modelle mit Mild-Hybrid-System.
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Technische Updates: Integration des 8-Gang-DCT-Getriebes und optimierter Verbrauchswerte durch Rekuperation.
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Aktuelle Modelle: Feinschliff an der Software und erweiterte Assistentenfunktionen im MBUX-System.
Was ist über Zuverlässigkeit und zukünftige Updates gesichert?
Gesicherte Informationen
- Technische Daten und Preise durch Mercedes-Benz und ADAC offiziell bestätigt
- Facelift-Details mit Mild-Hybrid ab 2023 verifiziert
- Verbrauchswerte durch unabhängige Tests reproduziert
- Langzeiterfahrungen bis 50.000 Kilometer ohne gravierende Mängel dokumentiert
Unklare Punkte
- Langzeit-Zuverlässigkeit der Mild-Hybrid-Systeme erst nach Jahren evaluierbar
- Konkrete Verfügbarkeit weiterer Updates für das Modelljahr 2025 unbestätigt
- Entwicklung einer potenziellen Hybrid-Version oder elektrischen Nachfolge offen
Wie positioniert sich die Mercedes A-Klasse AMG im Markt?
Die Mercedes-AMG A-Klasse besetzt das Segment der Premium-Kompakt-Sportler. Als „Hot Hatch“ vereint sie praktische Nutzbarkeit mit Rennsport-Technologie. Die Positionierung unterhalb der C-Klasse AMG macht sie für jüngere Käufer und Stadtflitzer attraktiv, die auf Alltagstauglichkeit nicht verzichten wollen.
Im Wettbewerb mit dem BMW M135i xDrive und dem Audi S3 bietet der Mercedes eine ausgewogene Mischung aus Komfort und Sportlichkeit. Während BMW den Fahrspaß stärker betont und Audi auf Quattro-Allradtradition setzt, positioniert Mercedes das Design und die Marke als Hauptargumente.
Der öffentliche Verkehrsraum integriert solche Fahrzeuge immer häufiger in Tempo-30-Zonen und Umweltzonen. Hierbei ist die technische Konkurrenzanalyse zwischen Mercedes und BMW aufschlussreich.
Was sagen Experten und Quellen?
“Der Mercedes-AMG A 35 4MATIC ist dynamisch, aber durstiger und teurer im Unterhalt als der BMW M135i.”
— auto motor und sport, Vergleichstest
“Der A 45 S beweist sich als flinker Schwabe mit enormer Leistung aus zwei Litern Hubraum, verlangt aber Zugeständnisse beim Verbrauch.”
— Autoscout24, Testbericht
Datengrundlage bilden neben den Herstellerangaben unabhängige Testinstitute wie der ADAC, Fachmagazine sowie Gebrauchtwertanalysen von Marktplätzen.
Lohnt sich der Kauf einer Mercedes A-Klasse AMG?
Die Mercedes-AMG A-Klasse eignet sich für Fahrer, die Premium-Anspruch mit kompakter Sportlichkeit verbinden wollen. Wer Wert auf starke Beschleunigung und Allradtraktion legt, findet im A 35 einen geeigneten Partner. Der A 45 S richtet sich an Enthusiasten, die maximale Leistung aus dem Kompaktformat pressen wollen und höhere Betriebskosten akzeptieren.
Gebrauchtkäufer finden mittlerweile attraktive Angebote, sollten jedoch wie beim iPhone 15 Pro gebraucht – Preise, Tipps und Top-Shops auf Seriosität der Verkäufer und vollständige Dokumentation achten. Die alternative Wahl zwischen gebrauchtem Topmodell und neuem Basismodell hängt dabei vom individuellen Budget und den gefahrenen Kilometern ab.
Häufig gestellte Fragen
Was ist der Unterschied zwischen A 35 und A 45?
Der A 35 leistet 306 PS, der A 45 S bringt es auf 421 PS. Der A 45 S nutzt Performance-4MATIC+ mit variabler Torque-Vectoring-Funktion, während der A 35 Standard-4MATIC hat. Preislich liegen rund 16.000 Euro dazwischen.
Ist die Mercedes A-Klasse AMG Allrad?
Ja, sowohl der A 35 als auch der A 45 S kommen serienmäßig mit Allradantrieb. Der A 35 nutzt 4MATIC, der A 45 S die fortschrittlichere 4MATIC+-Version.
Wie hoch ist der reale Verbrauch der A-Klasse AMG?
Im Test verbrauchte der A 35 durchschnittlich 9,1 Liter, der A 45 S zwischen 9 und 12 Liter. Bei sportlicher Fahrweise steigen die Werte auf 15–20 Liter.
Wie schnell beschleunigt der A 45 S auf 100 km/h?
Der Mercedes-AMG A 45 S 4MATIC+ beschleunigt laut Hersteller in 3,9 Sekunden von 0 auf 100 km/h.
Was kostet ein gebrauchter A 45 S?
Aktuelle Angebote zeigen den A 45 S mit geringem Laufleistung ab rund 54.830 Euro, abhängig von Ausstattung und Zustand.
Was wurde beim Facelift 2023 geändert?
Das Facelift brachte Mild-Hybrid-Technik mit bis zu 14 PS elektrischer Unterstützung, ein optimiertes 8-Gang-DCT-Getriebe und leicht verbesserte Verbrauchswerte.